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1989/2009: 20 Jahre Mauerfall
Am 9. November 1989 wurde die Revolution gegen die SED-Diktatur vom Fall der Berliner Mauer gekrönt. 20 Jahre danach schneidet die Stiftung für die Freiheit dieses Thema an verschiedenen Stellen an – hier finden Sie eine Übersicht von Artikeln zum Thema.
Das Regionalbüro Südasien der Stiftung hat den 20. Jahrestag des Mauerfalls von Neu Delhi aus thematisiert. "Vorbereitet waren wir nicht", sagte Regionalbüroleiter René Klaff bei einer Stiftungsveranstaltung. "Auch nicht die Menschen in Ostdeutschland."
Eine Schlüsselfigur der jüngeren deutschen Geschichte erinnert sich: Zu seinem 70. Geburtstag hat Joachim Gauck seine Erinnerungen aufgeschrieben. Ihm ist ein gleichermaßen politisches wie emotionales Buch gelungen. Er stellt es bei einer Lesung in Erfurt vor.
Zu einem Festakt im Rahmen des 20. Jahrestages des Falls der Mauer haben die FDP-Landtagsfraktionen aus Hessen und Thüringen ins Schloss Geisa eingeladen. Festrednerin war Ruth Wagner, Mirglied des Kuratoriums der Stiftung für die Freiheit.
28 Jahre war Berlin durch die Mauer geteilt. 20 Jahre nach dem Mauerfall haben nun Potsdamer Bürger mit einem Spaziergang, dem "1. Potsdamer MauerVerlauf", an die Zeit der Trennung erinnert – und dabei Station am Stiftungssitz gemacht.
Die ersten Tage des November vor 20 Jahren waren die Tage der Implosion des SED-Regimes. Höhepunkte: Die Großdemonstration am 4. November 1989 am Berliner Alexanderplatz und der Mauerfall am 9. November. Immer im Mittelpunkt: Günter Schabowski.
Der Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren ist fest im Gedächtnis der Deutschen verankert. Jeder kann sich noch erinnern, was er in der Nacht gemacht hat, als die Mauer fiel. Wir wollen mit dem Online-Seminar die Bilder und Töne der Zeit zurückholen.
Hans-Dietrich Genscher hat weltweit alle Staaten zum Aufbau einer neuen Weltordnung der Gerechtigkeit und Stabilität aufgerufen. Genscher hielt in Prag genau 20 Jahre nach seinem berühmten Auftritt in der deutschen Botschaft einen Festvortrag.
In der Abenddämmerung des 30. Septembers vollzog sich im Hof der Prager Botschaft eine Sternstunde deutscher Diplomatie: Hans-Dietrich Genscher verkündete den Botschaftsflüchtlingen, dass ihre Ausreise in die Bundesrepublik möglich ist.
Die meisten Deutschen denken heute mit Freude an den 30. September 1989 zurück, als Hans-Dietrich Genscher den Prager Botschaftsflüchtlingen die Freiheit versprechen konnte. Für viele aber ist dieser Tag noch 20 Jahre später scheinbar ein Stachel im Fleisch…
„20 Jahre Mauerfall – Gesamteuropäische Verantwortungspolitik und globale Kooperation“ – so lautete der Titel einer beeindruckenden Veranstaltung in Leipzig am Tag des Mauerbaus, bei der Hans-Dietrich Genscher den Hauptvortrag hielt.
20 Jahre nach dem Mauerfall erscheint die DDR in vielen Köpfen als ein erträgliches Sozialparadies und nicht als kommunistische Diktatur. Dieses Seminar möchte sich der DDR-Kultur – insbesondere Literatur und Film – in Form eines Rückblicks und Ausblicks nähern.
Wie ein roter Faden zogen sich die Ereignisse des denkwürdigen 9. Novembers 1989 durch das abwechslungsreiche und spannende Seminar „20 Jahre Mauerfall – Berlin: Stadt der Freiheit“. Jeder hat seinerzeit diese Nacht anders erlebt.
20 Jahre Mauerfall, 48 Jahre Mauerbau - im Vorfeld dieser Jahrestage schildert Peter Röhlinger, Mitglied des Vorstands der Stiftung für die Freiheit seinen Konflikt mit der SED in seinen Leipziger Studientagen und den Beginn seines politischen Engagements.
Am Tag des Mauerbaus erinnert die Stiftung für die Freiheit im Gewandhaus zu Leipzig an den Fall der Mauer vor 20 Jahren. Zu den prominenten Gästen gehören Hans-Dietrich Genscher und Uffe Ellemann-Jensen.
Auf Einladung der Stiftung für die Freiheit las der durch die Montagsdemonstrationen in der DDR bekannt gewordene Pfarrer Christian Führer aus seinem Buch "Und wir sind dabei gewesen. Die Revolution die aus der Kirche kam".
3. Berliner Rede zur Freiheit am Brandenburger Tor – Joachim Gauck sprach unter dem Titel „Zwischen Furcht und Neigung – die Deutschen und die Freiheit“ über den Wert der Freiheit 20 Jahre nach dem Mauerfall.
Im Rahmen des "Geschichtsforums 1989 | 2009" sprachen Zeitzeugen über den stalinistischen Terror gegen liberale und bürgerliche Kreise in der Sowjetischen Besatzungszone, über Repressionen von Verhaftungen und Verurteilungen bis hin zur Todesstrafe.
Aus heutiger Sicht scheint die Rede wenig spektakulär, eher noch ganz im Zeichen der engen Anbindung an die SED zu stehen, die der LDPD-Vorstand über lange Zeit pflegte. Doch zeitgenössisch erregte sie erhebliches Aufsehen, so dass sie sogar im Westen publiziert wurde.
In Berlin oder im Ruhrgebiet? Zu Hause im Bett oder vor dem Fernseher? – Wo waren sie in der Nacht, in der die Mauer fiel? 25 Autorinnen und Autoren erinnern sich an den 9. November 1989 in einem vom Altstipendiaten Renatus Deckert herausgebenden Buch.
"Wir sind das Volk" riefen die mutigen Bürger der DDR vor 20 Jahren auf der ersten Montagsdemonstration in Leipzig. Später heiß es aus einem wachsenden Chor im ganzen Land: "Wir sind ein Volk". Hans-Dietrich Genscher erinnerte in Brüssel an eines der stolzesten Ereignisse deutscher und europäischer Geschichte.
2009/2010 jähren sich die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung Deutschlands zum 20. Mal. Aus diesem Anlass zeigen wir in Potsdam die Ausstellung „Von der Friedlichen Revolution zur Deutschen Einheit“. Sie wirft Schlaglichter auf die damaligen Ereignisse.
Thomas Lukow, Opfer des SED-Regimes, zieht am Ende einer Veranstaltung in Melsungen eine klare Bilanz: Die fehlende Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit ist mit dafür verantwortlich, dass linke populistische Vorstellungen auf fruchtbaren Boden fallen.
Am 27. Januar 1959 hatte sich die FDP-Bundestagfraktion auf den „Grundriss eines deutschen Friedensvertrags“ geeinigt, der am 20. März der Öffentlichkeit bekannt gegeben wurde. Seine Stoßrichtung wurde in die Formel „Wiedervereinigung durch Friedensvertrag“ gefasst.
Zu Beginn des Jahres 1969 hatten sich die anfänglichen Hoffnungen, die mit der Großen Koalition verbunden gewesen waren, längst verflüchtigt. Wie auf vielen politischen Feldern war auch ihre Deutschlandpolitik inzwischen von Stillstand gekennzeichnet. Die oppositionelle FDP nutzte dies zu einem parlamentarischen Vorstoß.
Am 18. August 1976 verbrannte sich der evangelische Pfarrer Oskar Brüsewitz öffentlich in der DDR-Kleinstadt Zeitz. Mit seinem Plakat „Funkspruch an alle“ protestierte er gegen die ideologische Drangsalierung von Kindern und Jugendlichen im sozialistischen Erziehungs- und Bildungssystem.
Müller-Sönksen, Obmann der FDP im Bundestagsausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, ist am 17. Februar Gast der Virtuellen Akademie. Er wird mit Ihnen zum Thema "Menschenrechte in der DDR und DDR-Nostalgiewelle - Wie passt das zusammen?" chatten.
Sowohl nachdenklich als auch erheiternd schilderte der Journalist Peter Pragal sein Leben als "Der geduldete Klassenfeind" in der DDR - Pragal verlegte als Erster unter den akkreditierten westdeutschen Korrespondenten seinen Wohnsitz vollständig nach Ost-Berlin.
Der für Ende Juni 1953 in Lübeck angesetzte Parteitag der FDP, auf dem eigentlich ein Wahlprogramm beschlossen werden sollte, stand ganz im Zeichen des Aufstandes vom 17. Juni in der DDR. Die Liberalen schoben deshalb eine Kundgebung an der innerdeutschen Grenze ins Programm ein, mit der an die Opfer des Aufstandes und den offenkundigen Freiheitswillen der ostdeutschen Mitbürger erinnert werden sollte.
Zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer ist das Wissen über die ehemalige DDR bei vielen west- und ostdeutschen Schülern lückenhaft bis falsch. Darüber hinaus wird die SED-Diktatur oft nostalgisch verklärt. Wie wurde in der DDR tatsächlich mit den Menschenrechten umgegangen?
Der Abend im Berliner Admiralspalast mit Joachim Gauck, Reiner Kunze, Klaus Schroeder und Elke Urban war ein Auftakt nach Maß für das Jahr des Erinnerns, in dem viele Veranstaltungen folgen werden, die die Ereignisse des Jahres 1989 nachzeichnen und die Entwicklung seitdem bilanzieren werden.
Das Kuratorium der Stiftung hat zu seiner Herbstsitzung einen Zeitzeugen nach Potsdam eingeladen, der einen besonders guten Ruf als Beobachter hat: Richard Schröder.
Nach vielen privaten Reisen hatte Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher am 11. Juni 1988 seinen ersten „öffentlichen“ Auftritt in der DDR: Bei einer Tagung des „Institute for East-West-Security-Studies“ hielt er in Potsdam eine Grundsatzrede über eine europäische Friedensordnung.
„Die DDR-Vergangenheit“, so Freya Klier, „schrumpft für viele allmählich zu einem Glas Spreewaldgurken.“ Jetzt, kurz bevor sie in Jena auf Einladung der Stiftung eine Rede zur Freiheit hielt, wollte es der Zufall, dass eine Studie veröffentlicht wurde, die wissenschaftlich untermauert, was Klier angedeutet hatte
Die Motive von Harald Hauswald sind Momentaufnahmen aus dem Alltag. Zu DDR-Zeiten war das ein Politikum. Müde, abgestumpfte Arbeiter in der U-Bahn passten nicht zu den Kampfparolen der Partei. FDJler und Soldaten sollten lächeln. Und auch der Verfall der öffentlichen Straßen und Plätze war eigentlich auszublenden.
Sie kämpften für die Freiheit und wurden dafür in Moskau zum Tode verurteilt. Eine Ausstellung im Truman-Haus erinnert an die deutschen Opfer des stalinistischen Terrors.